Balkonkraftwerk mit Speicher: Kosten, Modelle & Amortisation 2025

Die Vorstellung, den eigenen Strom auf dem Balkon zu erzeugen und ihn sogar für später zu speichern, klingt verlockend. Doch was steckt wirklich dahinter, wenn wir über Kosten, Nutzen und die realen Herausforderungen von Balkonkraftwerken mit Speicher im Jahr 2025 sprechen? Als Tech-Journalist im Bereich erneuerbare Energien beleuchte ich, welche Modelle wirklich überzeugen, wo die Tücken lauern und ob sich die Investition für Sie persönlich rentiert.

Markus Weber

Markus Weber

Energieberater & TÜV-zertifizierter PV-Fachberater

Markus Weber ist seit 2012 als Energieberater und Solartechniker tätig. In den letzten 5 Jahren installierte er über 50 Solaranlagen in Süddeutschland und Österreich.

TÜV-zertifiziert 5+ Jahre Erfahrung 50+ Installationen

Die Idee, ein Stück Unabhängigkeit vom schwankenden Strommarkt zu gewinnen, treibt viele Haushalte um. Ein Balkonkraftwerk – oft liebevoll als "Stecker-Solar-Gerät" bezeichnet – ist dabei längst kein Nischenprodukt mehr, sondern fester Bestandteil der Energiewende. Doch erst mit einem passenden Speicher entfaltet es sein volles Potenzial. Im Jahr 2025 stehen wir vor spannenden Entwicklungen, die diese Technologie für private Nutzer noch attraktiver, aber auch komplexer machen. Ich tauche tief ein in die aktuellen Gegebenheiten: Was kostet der Spaß wirklich, welche Systeme sind empfehlenswert und welche Hürden warten noch auf Sie?

Wenn Sie über ein Balkonkraftwerk mit Speicher nachdenken, stehen Sie vor einer Entscheidung, die sich finanziell und ökologisch auszahlen kann. Doch der Markt ist unübersichtlich, die technischen Details manchmal verwirrend und die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich in jüngster Zeit rasch verändert. Mein Ziel ist es, Licht ins Dunkel zu bringen und Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu liefern – abseits von Hochglanzprospekten und Marketing-Slogans.

Die ehrliche Preisfrage: Was kostet ein Balkonkraftwerk mit Speicher wirklich?

Gerade bei den Kosten für ein Balkonkraftwerk mit Speicher kursieren oft unterschiedliche Zahlen. Viele Anbieter werben mit "unschlagbar günstigen" Komplettsets, verschweigen aber die Feinheiten oder notwendigen Zusatzkosten. Realistisch betrachtet bewegen wir uns für ein System mit etwa 1600 Wattpeak (Wp) Modulleistung und rund 2,4 Kilowattstunden (kWh) Speicherkapazität im Jahr 2025 in einer Preisspanne von 880 Euro bis 1.600 Euro. Der Durchschnitt liegt bei etwa 1.270 Euro. Diese Entwicklung ist erfreulich, denn die Speicherkosten pro kWh sind mit durchschnittlich 500-550 Euro/kWh deutlich gesunken. Ein entscheidender Faktor, der die Investition spürbar drückt: Die Mehrwertsteuer entfällt seit 2023 vollständig auf Photovoltaik-Systeme bis 30 kWp.

Ein Blick auf die detaillierte Kostenaufschlüsselung macht deutlich, wohin Ihr Geld fließt. Vier Solarmodule à 400 Wp machen mit etwa 350 Euro den geringsten Einzelposten aus. Das Herzstück, der Speicher inklusive integriertem Wechselrichter, schlägt mit rund 550 Euro zu Buche. Hinzu kommen Montagerahmen und weiteres Zubehör für ungefähr 80 Euro. Selbst die oft unterschätzte Installation und ein möglicher Service können noch einmal 50 Euro kosten. Für ein nettes Komplettpaket ohne die Mehrwertsteuer landet man dann bei etwa 1.150 Euro. Das ist ein Preis, der vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wäre, doch er reflektiert den harten Wettbewerb und die Skaleneffekte in der Produktion.

Bestandteil Typische Kosten (Netto, ca. 2025) Anmerkung
Solarmodule (4 x 400 Wp) 350 € Leistung je nach Modell variierend
Speicher (ca. 2,4 kWh) inkl. Wechselrichter 550 € Das Herzstück des Systems
Montagerahmen & Zubehör 80 € Für sichere Befestigung am Balkon oder auf der Terrasse
Installation & Service 50 € Optional, je nach handwerklichem Geschick
Gesamtpreis netto (ca.) 1.150 € Mehrwertsteuer entfällt

Welche Modelle glänzen 2025 – und welche versprechen zu viel?

Der Markt für Balkonkraftwerke mit Speicher ist dynamisch, fast schon überhitzt. Viele Hersteller buhlen um die Gunst der Kunden, doch nicht jedes System hält, was das Marketing verspricht. Für Systeme mit rund 1600 Wp Modulleistung und einer Speicherkapazität von 2,0 bis 2,7 kWh haben sich einige Namen etabliert. Bei der Auswahl sollte man nicht nur auf den Preis achten, sondern auf die Details, die den Unterschied machen.

Preisgünstige Einstiegsmodelle wie der Marstek Jupiter C Plus (1720 Wp, 2,56 kWh für ca. 1.049 Euro) bieten überraschend viel für ihr Geld. Der integrierte HD-Touchscreen etwa, der eine Bedienung ohne Smartphone ermöglicht, ist ein kleines, aber feines Detail, das den Alltag erleichtert. Oder die extreme Wetterbeständigkeit von -20°C bis +60°C, die man bei günstigeren Systemen nicht unbedingt erwarten würde. Auch der Growatt NOAH 2000 (1600 Wp, 2,05 kWh für ca. 884 Euro) ist eine robuste Einsteigerlösung, die mit einer 10-jährigen Garantie Vertrauen schafft. Solche Angebote zeigen, dass gute Qualität nicht zwangsläufig teuer sein muss, wenn die Kernfunktionen stimmen.

Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, findet im Premium-Segment spannende Innovationen. Die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro (1600 Wp, 2,69 kWh für ca. 1.499 Euro) punktet mit einer KI-gestützten Steuerung, die den Stromverbrauch optimieren soll. Das klingt verlockend, doch für den normalen Haushalt ist die Frage, wie viel "smarte" KI wirklich an Mehrwert liefert, gegenüber einem gut dimensionierten System ohne diesen Schnickschnack. Erweiterbarkeit ist ein Pluspunkt, aber für ein Balkonkraftwerk-Setup mit begrenztem Platz muss man sich fragen, ob die Skalierbarkeit bis 16 kWh überhaupt jemals genutzt wird. Hier wird oft mit Features geworben, die über den eigentlichen Zweck eines Balkonkraftwerks hinausgehen.

Der EcoFlow STREAM Ultra X (1600 Wp, 3,84 kWh für ca. 1.600 Euro) oder der Zendure SolarFlow Hyper 2000 (1600 Wp, 1,92 kWh für ca. 1.499 Euro) sind weitere Beispiele für Systeme, die mit Smart-Home-Integration oder bidirektionalem Laden locken. Diese Funktionen sind interessant für technisch versierte Nutzer, die ihr Zuhause vernetzen wollen. Aber für den Otto Normalverbraucher, der einfach nur seinen Stromverbrauch optimieren möchte, kann diese Komplexität auch eine Falle sein. Man bezahlt schnell für Funktionen, die man im Alltag gar nicht benötigt. Ein echter Vorteil des EcoFlow könnten die zwei Notstrom-Steckdosen sein – ein Feature, das einen realen Mehrwert bei Stromausfällen bietet, was oft in der Diskussion vergessen wird.

Wann rechnet sich die Investition? Amortisation und langfristige Gewinne realistisch betrachtet

Die Frage nach der Amortisation ist entscheidend für die Kaufentscheidung. Niemand investiert gerne in eine Technologie, die sich erst in ferner Zukunft rentiert. Bei einem realistischen Jahresertrag von etwa 1.500 kWh (ein typischer Wert für Mitteldeutschland bei optimaler Südausrichtung und ohne Verschattung) lassen sich unterschiedliche Szenarien durchspielen, die zeigen, warum der Speicher oft den entscheidenden Unterschied macht.

Betrachtet man ein System ohne Speicher, liegt die Amortisationszeit bei lediglich 0,8 Jahren, da die Investitionskosten (nur Module) sehr gering sind. Doch hier liegt der Haken: Der Eigenverbrauch liegt oft nur bei 50 Prozent. Der erzeugte Strom, der nicht direkt verbraucht wird, speist man ins Netz ein und erhält dafür keine Vergütung, sondern verschenkt ihn quasi. Das ist zwar schnell amortisiert, aber ineffizient.

Mit einem Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 70 bis 80 Prozent, manchmal sogar noch höher, wenn der Haushalt seinen Stromverbrauch optimal auf die Erzeugung abstimmt. Bei 70 Prozent Eigenverbrauch und einer Investition von 1.270 Euro amortisiert sich das System in etwa 3,8 Jahren. Kann man den Eigenverbrauch auf 80 Prozent optimieren – beispielsweise durch den zeitversetzten Betrieb von Spülmaschine oder Waschmaschine – sinkt die Amortisationszeit sogar auf 3,3 Jahre. Angesichts der aktuellen Strompreise, die sich 2025 voraussichtlich zwischen 0,35 und 0,40 Euro/kWh bewegen werden, sind das hervorragende Werte.

Die Langzeitrentabilität ist ebenfalls beeindruckend. Eine typische Annahme ist ein jährlicher Strompreisanstieg von 3 Prozent und eine Moduldegradation von 0,5 Prozent pro Jahr – realistische Werte für moderne PV-Module. Über einen Zeitraum von 20 Jahren, der Lebensdauer vieler solcher Anlagen, können sich Gewinne von über 7.000 Euro ergeben. Das ist eine Rendite von weit über 500 Prozent. Und vergessen wir nicht: Regionale Förderprogramme, wie sie beispielsweise in Berlin (bis 500 Euro) oder München (bis 320 Euro) existieren, können die Amortisationszeit noch weiter verkürzen, teilweise auf unter drei Jahre. Diese Zuschüsse sind oft zeitlich begrenzt und es lohnt sich, die aktuellen Angebote in Ihrer Region zu prüfen.

Zeitraum Gesamtertrag (geschätzt) Gewinn (nach Investition) Rendite (auf Investition)
5 Jahre 1.766 € 494 € 39%
10 Jahre 3.761 € 2.489 € 196%
15 Jahre 6.013 € 4.742 € 373%
20 Jahre 8.555 € 7.284 € 573%

Diese Zahlen zeigen: Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, sondern auch eine finanziell kluge Entscheidung, die sich langfristig bezahlt macht. Es ist jedoch wichtig, realistische Ertragsprognosen anzustellen und nicht den Werbeversprechen von "Traumrenditen" blind zu vertrauen. Die CO2-Ersparnis liegt bei einem 800W-System übrigens bei etwa 400 kg pro Jahr – ein schöner Nebeneffekt.

Der Bürokratie den Stecker ziehen: Was Sie über MaStR und neue Normen wissen müssen

Jahrelang war die Bürokratie rund um Balkonkraftwerke ein Ärgernis. Anmeldepflichten beim Netzbetreiber, komplizierte Formulare, drohende Bußgelder – all das schreckte viele potenzielle Nutzer ab. Doch seit dem Solarpaket I im April 2024 hat sich vieles vereinfacht, was die Akzeptanz und Verbreitung der kleinen Anlagen enorm beflügelt. Die wichtigste Neuerung: Die separate Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt. Die Bundesnetzagentur leitet Ihre Daten automatisch weiter, wenn Sie Ihre Anlage im Marktstammdatenregister (MaStR) registrieren.

Die MaStR-Anmeldung ist kostenlos und innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme verpflichtend. Es ist ein einfacher Online-Prozess, der weniger als 20 Minuten dauert, wenn Sie alle Daten zur Hand haben. Dazu gehören Ihre persönlichen Angaben, der Standort der Anlage, Zählerdaten (Zählernummer, Zählertyp, Info zur Rücklaufsperre) sowie Angaben zur Anlage selbst (Modul- und Wechselrichterleistung, Hersteller, Anzahl der Module). Theoretisch können bei Nichtanmeldung Bußgelder bis zu 50.000 Euro drohen, aber in der Praxis werden verspätete Meldungen meist kulant behandelt. Nehmen Sie die Anmeldung ernst, aber lassen Sie sich nicht verrückt machen.

Ein oft diskutierter Punkt betrifft den Stromzähler. Alte Ferraris-Zähler ohne Rücklaufsperre waren lange Zeit ein Problem, da sie rückwärtslaufen konnten. Übergangsweise sind sie noch erlaubt, müssen aber vom Netzbetreiber ausgetauscht werden – die Kosten trägt der Messstellenbetreiber. Digitale Zähler mit Rücklaufsperre sind Standard, und Smart Meter werden zukünftig die Norm. Hier müssen Sie sich in der Regel keine Sorgen machen, Ihr Netzbetreiber wird sich bei Bedarf bei Ihnen melden.

Auch bei den technischen Standards gab es Bewegung. Die VDE-AR-N 4105 – die technische Anschlussregel für Niederspannungsnetze – wurde im Mai 2024 überarbeitet. Die maximale Ausgangsleistung der Wechselrichter wurde von 600 VA auf 800 VA erhöht, während die Modulleistung sogar bis 2.000 Wp zulässig ist. Wichtig ist der sogenannte NA-Schutz: Der Wechselrichter muss bei einem Netzausfall innerhalb von 0,2 Sekunden sofort abschalten, um eine Inselbildung zu verhindern und die Sicherheit zu gewährleisten. Während bis 600 VA die Selbstinstallation ohne Elektrofachkraft möglich war, wird bei 800 VA empfohlen, dass Netzbetreiber oder Fachkräfte den Anschluss vornehmen.

Der Schuko-Stecker, der immer wieder für Diskussionen sorgte, ist seit 2024 faktisch weit verbreitet und wird von Experten der HTW Berlin als sicher eingestuft, solange geprüfte Wechselrichter mit NA-Schutz verwendet werden. Eine neue Produktnorm (DIN VDE V 0126-95), die für das dritte Quartal 2025 erwartet wird, soll die Zulassung von Schuko-Stecker-Anschlüssen an Haushaltssteckdosen offiziell regeln und berührungsgeschützte Stifte sowie verbesserte Sicherheitsmerkmale fordern. Das ist eine längst überfällige Standardisierung, die die Unsicherheit bei vielen Anwendern beseitigen wird. Bis dahin gilt: Ein moderner Wechselrichter mit NA-Schutz und CE-Kennzeichnung ist die beste Versicherung.

Praxistipps für Installation und Betrieb: Worauf Sie wirklich achten sollten

Die Anschaffung eines Balkonkraftwerks mit Speicher ist der erste Schritt, die fachgerechte Installation und ein reibungsloser Betrieb entscheiden jedoch über den Erfolg. Viele Ratgeber verschweigen die kleinen Details, die im Alltag zu Frust führen können. Ich habe einige praktische Hinweise für Sie zusammengetragen.

Bevor Sie überhaupt ein System bestellen, prüfen Sie die Tragfähigkeit Ihres Balkons oder der Befestigungsfläche. Ein Solarmodul wiegt je nach Größe zwischen 18 und 25 kg. Für ein 1600 Wp System mit vier Modulen sprechen wir von einem Gesamtgewicht von etwa 70 bis 100 kg, plus Gestell und Speicher. Das muss die Konstruktion tragen können. Überlegen Sie sich auch die optimale Ausrichtung: Südosten bis Südwesten mit einer Neigung von 30 bis 45 Grad ist ideal. Selbst bei Ost-West-Ausrichtung können Sie gute Erträge erzielen, wenn der Ertrag über den Tag verteilt wird – hier punktet der Speicher besonders, da er die Spitzen am Morgen und Abend abfangen kann.

Als Mieter haben Sie seit Herbst 2024 ein starkes Recht: Balkonkraftwerke gelten als privilegierte Maßnahme. Ihr Vermieter darf Ihnen die Installation nur noch bei triftigen Gründen wie statischen Problemen oder Denkmalschutz verwehren. Trotzdem ist es guter Stil, die Zustimmung des Vermieters einzuholen und ihn über Ihr Vorhaben zu informieren. Notieren Sie sich vorab Ihre Stromzähler-Daten; das spart später Zeit bei der MaStR-Anmeldung.

Während der Installation ist Sorgfalt gefragt. Montieren Sie die Module gemäß Herstelleranleitung und verbinden Sie den Wechselrichter korrekt. Achten Sie auf eine geschützte Kabelverlegung mit mindestens 1,5 mm² Querschnitt, um Verluste und Sicherheitsrisiken zu minimieren. Ein oft übersehener Aspekt ist die Sicherheit der Steckdose. Prüfen Sie, ob Ihre vorhandene Steckdose für die Einspeisung geeignet ist oder ob Sie eventuell eine neue, fachgerecht installierte Steckdose benötigen – hier kann ein Elektriker helfen. Selbst bei der Nutzung eines Schuko-Steckers sollte man prüfen, ob der verwendete Stromkreis durch einen FI-Schalter geschützt ist, was in den meisten modernen Installationen der Fall ist.

Vor der eigentlichen Inbetriebnahme rate ich Ihnen, die Hausinstallation prüfen zu lassen. Eine Fachkraft kann die Netzspannung (230V) und -frequenz (50 Hz) messen und die korrekte Funktion des Wechselrichters überprüfen. Achten Sie darauf, dass Ihr System über eine CE-Konformität und eine gültige Konformitätserklärung verfügt. Nach der Inbetriebnahme heißt es dann: Dokumentation sichern (Inbetriebnahmedatum, Seriennummern, Fotos) und die bereits erwähnte MaStR-Registrierung fristgerecht durchführen. Der Netzbetreiber wird dann automatisch benachrichtigt und organisiert gegebenenfalls den Zählerwechsel. Der DGS-Sicherheitsstandard ist zwar nicht verpflichtend, aber empfehlenswert, da er zusätzliche Sicherheit bietet – achten Sie beim Kauf auf eine entsprechende Zertifizierung.

Das Fazit eines Insiders: Dezentrale Energieproduktion ist jetzt Alltag

Die Zeiten, in denen Balkonkraftwerke eine Spielerei für Technik-Enthusiasten waren, sind definitiv vorbei. Im Jahr 2025 sind sie, insbesondere in Kombination mit einem Speicher, eine ausgereifte, wirtschaftlich attraktive und regulatorisch vereinfachte Lösung für jeden Haushalt, der seinen eigenen Beitrag zur Energiewende leisten und dabei auch noch den Geldbeutel schonen möchte. Die sinkenden Speicherkosten, der Wegfall der Mehrwertsteuer und die Bürokratie-Entlastungen durch das Solarpaket I haben die Hürden massiv gesenkt.

Mit realistischen Amortisationszeiten von 3,3 bis 3,8 Jahren und einer beeindruckenden Langzeitrendite sind diese Systeme nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch eine kluge Investition in die eigene Energieunabhängigkeit. Die Anmeldung im Marktstammdatenregister ist mittlerweile ein Kinderspiel, und die neuen VDE-Normen sowie die bevorstehende Schuko-Norm schaffen Klarheit und Sicherheit. Wer jetzt überlegt, sollte handeln. Die dezentrale Energieerzeugung auf dem Balkon ist kein ferner Traum mehr, sondern greifbare Realität geworden.

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Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Balkonkraftwerk mit Speicher im Jahr 2025?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher kostet im Set zwischen 800 und 2.000 Euro, abhängig von Speicherkapazität und Leistung. Ohne Mehrwertsteuer sind Balkonkraftwerk-Sets mit 1-2 kWh Speicher ab etwa 800 Euro erhältlich, während Premium-Modelle mit 3-4 kWh bis zu 2.000 Euro kosten.

Wie lange dauert die Installation eines Balkonkraftwerks mit Speicher?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher ist in etwa 90 Minuten selbst installierbar, da es sich um Plug-&-Play-Systeme handelt, die keine Elektrikerfachkenntnisse erfordern. Professionelle Montage kostet etwa 150-250 Euro zusätzlich.

Muss ich mein Balkonkraftwerk mit Speicher im MaStR anmelden?

Ja, seit 2025 müssen Balkonkraftwerke innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme nur noch im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur angemeldet werden – eine separate Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt. Die Registrierung ist kostenlos und online möglich.

Welche Förderungen gibt es für Balkonkraftwerke mit Speicher 2025?

Es gibt Förderungen auf mehreren Ebenen: Der Bund befreit Balkonkraftwerke und Speicher von der 19% Mehrwertsteuer (seit 2023). Viele Städte wie Berlin (bis 500 Euro), München (40 Cent pro Watt = max. 320 Euro) und Köln (bis 150-200 Euro) bieten zusätzliche Zuschüsse. Förderanten müssen vor dem Kauf gestellt werden.

Welches Balkonkraftwerk mit Speicher ist 2025 das Beste?

Testsieger 2025 sind die Anker SOLIX Solarbank 3 Pro (Premium mit KI-Steuerung, ab 1.199 Euro für 2 Module) und als Preistipp der Marstek Jupiter C Plus (ab 849 Euro, mit HD-Touchscreen). Für Smart-Home-Integration überzeugt der EcoFlow STREAM Ultra (ab 799 Euro).

Wie lange amortisiert sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher?

Ein typisches 800-Watt-System mit 2 kWh Speicher amortisiert sich nach 4-6 Jahren bei durchschnittlichen Stromkosten von 35 Cent/kWh und 70-80% Eigenverbrauch. Ohne Speicher beträgt die Amortisationszeit etwa 3-4 Jahre.

Welche rechtlichen Voraussetzungen gibt es für Balkonkraftwerke 2025?

Die Modulleistung darf bis 2000 Watt Peak betragen, die Einspeiseleistung ist auf 800 Watt begrenzt. Der Anschluss an Schuko-Steckdosen ist erlaubt, ein Zweirichtungszähler ist erforderlich. Vermieter dürfen die Installation nicht grundlos ablehnen.

Wo kann ich mein Balkonkraftwerk mit Speicher montieren?

Balkonkraftwerke mit Speicher lassen sich auf Balkonen (Halterung am Geländer), Terrassen, Flachdächern (beschwert mit Gehwegplatten), Schrägdächern (mit Dachhaken) und in Gärten montieren. Eine Südausrichtung mit 30-45° Neigung ist ideal für maximale Erträge.

Wie viel Strom erzeugt ein Balkonkraftwerk mit Speicher pro Jahr?

Ein 800-Watt-System erzeugt je nach Standort und Sonneneinstrahlung etwa 600-1000 kWh pro Jahr. In Süddeutschland sind bis zu 900 kWh möglich, in Norddeutschland etwa 650 kWh. Der Speicher ermöglicht einen Eigenverbrauchsanteil von 70-80%.

Kann ich mein Balkonkraftwerk mit Speicher erweitern?

Ja, die meisten modernen Speicher sind erweiterbar. Beispielsweise lässt sich die Anker SOLIX auf bis zu 16,13 kWh und der Marstek Jupiter C Plus auf 10,24 kWh erweitern, ohne den vorhandenen Speicher auszutauschen.

Welche Lebensdauer hat ein Balkonkraftwerk-Speicher?

Moderne Batteriespeicher für Balkonkraftwerke haben eine Lebensdauer von 10-15 Jahren und halten typischerweise 5.000-6.000 Ladezyklen. Mit regelmäßiger Wartung und optimaler Temperaturkontrolle (15-25°C) kann die Lebensdauer verlängert werden.

Welche Speichergröße ist für mich die richtige?

Für einen 1-2-Personen-Haushalt reicht meist ein 1-2 kWh Speicher aus. Ein 4-Personen-Haushalt profitiert von 2-3 kWh, während energieintensive Haushalte mit Wärmepumpe 3-4 kWh benötigen. Die optimale Größe hängt vom Tagesverbrauchsmuster ab.

Was ist ein Balkonkraftwerk mit Speicher genau?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher kombiniert Solarmodule (400-800 Watt Peak), einen integrierten Wechselrichter und eine Lithium-Batterieanlage (1-4 kWh). Es wandelt Sonnenenergie in Gleichstrom um, speichert Überschüsse und stellt Strom auch nachts bereit.

Wann rentiert sich ein Balkonkraftwerk mit Speicher am meisten?

Ein Balkonkraftwerk mit Speicher lohnt sich besonders, wenn Sie tagsüber wenig zu Hause sind und abends hohen Stromverbrauch haben. Der Speicher erhöht den Eigenverbrauch von 50% (ohne Speicher) auf 70-80%, was die Amortisationszeit um 1-2 Jahre verkürzt.