Die Kurzantwort: Photovoltaik auf dem Mietshaus ist kein vergrößertes Balkonkraftwerk — es ist eine Dach-Investition mit drei Pfaden: (A) EEG-Einspeisung (einfach, niedrige ct/kWh), (B) Mieterstrom oder GGV (höhere Spanne, hoher Aufwand), (C) Dachpacht (kein Kapital, feste Pacht). Grummel2 (241279): Mieterstrom ist in D mit zwei Worten: «sehr kompliziert». MikeAlphaFox (254796): Volleinspeisung ~12 ct, Verkauf im Haus ~28 ct — «Win-win» nur wenn Messkonzept und Betreiberrolle sitzen. Kuka (254796): «Du unterschätzt die Bürokratie» — Technik ist das kleinste Hindernis. Kosten-Anker: rheinhessen1200 plant 25 kWp ~20.000 € + 2.000 € Puffer. Detail: Mieterstrom-Guide, Dachpacht, BKW im MFH.
- ≠ BKW-Seite: Kein 800-W-Stecker-Mix — Dach-PV mit VNB/MaStR.
- Drei Pfade: Einspeisung, Mieterstrom/GGV, externe Pacht.
- WEG-Hürde: Beschluss und Betreiber vor Technik (MikeAlphaFox, Kuka).
- Forum-Konflikt: Helektro Win-win vs. Grummel2/Kuka Komplexität.
- Steuer: §3 EstG-Grenzen — MikeAlphaFox: bis 15 kW/WE, 100 kW/Person.
Drei Pfade fürs Mietshausdach
| Pfad | Wer betreibt? | Einnahme | Aufwand (Forum) |
|---|---|---|---|
| A EEG-Einspeisung | Eigentümer/Vermieter | 7,78 ct/kWh TE ≤10 kWp + ggf. Mieterstromzuschlag | MaStR, VNB — überschaubar |
| B Mieterstrom / GGV | Vermieter, WEG, GbR | Verkauf ~28 ct statt ~12 ct Einspeisung (MikeAlphaFox) | Grummel2: «sehr kompliziert»; Kuka: Bürokratie |
| C Dachpacht | Externer Investor | ~20 €/kWp/Jahr (stätzlinger) | Vertrag, kein Eigenkapital |
Pfad C im Detail: Dach vermieten. Pfad B operativ: Mieterstrom-PV-Anlage. Kleine Partei-Lösung ohne Dach: Balkonkraftwerk Mehrfamilienhaus (privilegierte Maßnahme ab Oktober 2024 für Mieter-BKW — anderes Rechtsobjekt als Dach-PV).
“Mieterstrom ist ein eigenes Konstrukt, dass in D mit 2 Worten zu beschreiben ist: „sehr kompliziert“.”
“Während du für die Volleinspeisung um die 12 ct bekommst, könnte Preis für die Nutzer im Haus z.B. 28 ct sein.”
Kosten-Anker aus Foren — keine Shop-Amortisation
Die alte Version dieser Seite rechnete pauschal 1.000–1.200 €/kWp und 9,4 % Rendite — ohne Quelle. Foren-Anker 2026:
| Szenario | kWp | Kosten (Forum) | Hinweis |
|---|---|---|---|
| EFH vermietet, 1 Zähler | 15 | hausrocker: «~10k€» Schätzung | Mieterstrom Teilversorger |
| WEG 9 WE + WP | 25 | rheinhessen1200: 20.000 € + 2.000 € Puffer | ohne Speicher; ~800 €/kWp abgeleitet |
| Pacht statt Bau | 8 | 2.000 €/20 J. (Solux) vs. 160 €/a fair | Pacht-Benchmarks |
~800 €/kWp = 20.000 € ÷ 25 kWp (rheinhessen1200) — keine allgemeine Marktformel.
Ein-Zähler vs. WEG — zwei Realitäten
Vermietetes EFH, ein Mieter, ein Zähler (hausrocker): Helektro betreibt «2 Anlagen auf vermieteten Immobilien» — «Win Win Situation». MID-Zähler ab ~50 € vor WR (Helektro), Teilversorger: Mieter kauft nur PV-Strom, Rest eigener Anbieter.
“Ich betreibe privat 2 Anlagen die auf vermieteten Immobilien sind. Die Mieter haben genau die oben geschilderten Vorteile, nämlich vergünstigten Strom und ich als Vermieter und Anlagenbetreiber kann die Anlage etwas wirtschaftlicher betreiben. Es ist eine Win Win Situation”
WEG mit vielen Parteien (rheinhessen1200, 9 WE): MikeAlphaFox empfiehlt Prüfung gemeinschaftliche Gebäudeenergieversorgung (GGV) statt klassischem EEG-Mieterstrom — mehr Freiheiten, Smart-Meter-15-Minuten-Logik. Kuka (7 MFH, 24 kWp Volleinspeisung): GGV-Angebote «so teuer dass ich dankend abgelehnt habe»; «zeitlich noch einige Jahre zu früh dran». solarbaerchen (257131): Mieterstrom/gGV «Rohrkrepierer, weil nicht wirtschaftlich umsetzbar» — Kontext Laudeley-Hack, nicht universell.
MFH-PV: Drei Pfade — Einspeisung, Mieterstrom/GGV, Pacht. Kein BKW-Mix.
Steuer- und Größenrahmen — vor der Eigentümerversammlung
MikeAlphaFox (254796): «Das stimmt so überhaupt nicht» auf Gewerbe-Zwang ab bestimmter kWp — PV so groß wie technisch sinnvoll; pro Wohneinheit Betrieb bis 30 kWp ertragssteuerneutral, Grenze 100 kWp pro steuerpflichtiger Person. hausrocker zitiert §3 EstG: Einnahmen aus PV auf Wohngebäuden bis 30 kWp (EFH) bzw. 15 kW pro WE auf anderen Gebäuden steuerfrei — juristische Einzelfallprüfung nötig. Umsatzsteuer 0 % bei Nähe zu Wohnungen (MikeAlphaFox) — Lieferant kann Bestätigung verlangen >30 kWp.
MaStR-Anmeldung binnen 1 Monat nach IBN (MaStR-Guide). VNB-Meldung entfällt seit Solarpaket I (16.05.2024) für genehmigungsfreie Anlagen.
Checkliste: Welcher Pfad passt?
| Situation | Tendenz Forum | Nächster Schritt |
|---|---|---|
| 1 Vermieter, 1 Mieter, 1 Zähler | Helektro: machbar | Teilversorger, MID-Zähler |
| WEG 6+ Parteien, WP geplant | MAF: GGV prüfen; Kuka: Bürokratie | Betreiber + Messstellenbetreiber |
| Kein Kapital, kein Betrieb | Pacht ~20 €/kWp/a | Pacht-Decode |
| Nur einzelne Balkone | BKW pro Partei | MFH-BKW |
| Nur Einspeisen, kein Mieterstrom | Kuka: Volleinspeisung läuft | EEG 7,78 ct, einfachstes Modell |
FAQ
Lohnt Photovoltaik auf dem Mietshaus? Foren: ja, wenn Pfad zur Struktur passt — Spanne B > A, Aufwand B >> A.
Mieterstrom Pflicht? Nein. Grummel2: ohne Modell hat Mieter «absolut nichts davon» bei reiner Einspeisung.
Was kostet PV auf MFH? rheinhessen1200: 25 kWp ~22.000 € Puffer; hausrocker: 15 kWp ~10.000 € Schätzung.
Balkonkraftwerk-Regeln 800 W? Gilt für Stecker-PV, nicht für diese Dach-PV-Seite.
Markus Weber, Technik-Redaktion: «Photovoltaik Mietshaus» ist kein Suchsynonym für «Balkonkraftwerk, aber größer». Der Knackpunkt ist nicht Modulpreis, sondern wer abrechnet und ob neun Eigentümer mitmachen. Grummel2s «sehr kompliziert» und Helektros Win-win widersprechen sich nicht — sie beschreiben Ein-Zähler vs. WEG. Wer nur die 9,4 % Rendite der alten Seite liest, unterschätzt Kukas Bürokratie-Warnung.
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